Bilanz Teil 4: Die Renovierung und Sanierung des Rathauses – Modern, bürgernah und zukunftsfähig

27. August 2026

Im vierten Teil unserer Bilanz werfen wir einen Blick auf unser saniertes Rathaus. Das Gebäude erstrahlt nicht nur in neuem Glanz, sondern wurde grundlegend modernisiert, um eine effiziente, zukunftsfähige und bürgernahe Verwaltung zu ermöglichen.


Ein Highlight ist der neu gestaltete Franz-Hecker-Saal.

Mit neuem Eichenboden, frischem Putz, einem repräsentativen Konferenztisch und moderner Videokonferenztechnik ist er der perfekte Ort für Ratssitzungen und stilvolle Trauungen (inklusive Zuschaltung von Angehörigen aus aller Welt).


Neben den bekannten Werken ergänzt nun auch das Gemälde „Herbst“ als Dauerleihgabe des Klostermuseums unsere Franz-Hecker-Sammlung.


Moderne Arbeitswelten & Projektarbeit

Im Dachgeschoss sind aus früheren ungedämmten Kleinbüros moderne Projektarbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen und Konferenztechnik entstanden. Damit stellen wir die Verwaltung schrittweise auf interdisziplinäre Projektarbeit um: Bei zentralen Aufgaben – wie etwa einem Kindergartenbau – arbeiten Fachdienste von Beginn an gemeinsam an einem Tisch und halten Fortschritte digital fest.


Mit dem Sozialraum „Hohe Hase“ haben wir einen zentralen Begegnungsort für Mitarbeitende geschaffen. Zudem stehen flexible Arbeitsplätze für Kolleginnen und Kollegen aus Außenstellen bereit.


Die Sanierung des Rathauses war mehr als eine bauliche Maßnahme. Sie ist ein Investition in die Zukunft unserer Gemeinde: Wir arbeiten heute schneller, effektiver und zielgerichteter – und sind vor allem mit besten Serviceangeboten für Sie da!



Barrierefreier Bürgerservice

Direkt gegenüber dem Rathaus bietet der neue Bürgerservice schnelle Hilfe am Empfangstresen sowie vertrauliche Gespräche in verglasten Beratungsbüros – vollständig barrierefrei zugänglich.


29. August 2026
Gemeinsam mit Lars Wendt habe ich die Gärtnerei vor dem Berge in Rieste besucht. Geschäftsführer Holger vor dem Berge gab uns bei einem Rundgang einen interessanten Einblick in den Betrieb und die aktuellen Herausforderungen.  Was 1947 mit einem gerade einmal 8 × 15 Meter großen Gewächshaus begann, ist heute ein Betrieb mit 32 Beschäftigten und großen Produktions- und Verkaufsflächen. Dabei hat sich auch im Gartenbau technisch viel verändert. Die einzelnen Bereiche der Gewächshäuser können heute digital und teilweise per App gesteuert werden. Gleichzeitig bleibt insbesondere der hohe Energiebedarf eine große Herausforderung für den Betrieb. Beeindruckt hat mich auch, dass bei vor dem Berge Inklusion ganz selbstverständlich im betrieblichen Alltag gelebt wird. Das zeigt, wie Teilhabe auch auf dem ersten Arbeitsmarkt funktionieren kann. Die Gärtnerei ist über viele Jahrzehnte gewachsen und heute ein fester Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Rieste. Gerade solche familiengeführten Betriebe zeigen, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für unsere heimische Wirtschaft sind. Vielen Dank an Holger vor dem Berge für die Führung, die offenen Worte und den interessanten Austausch!
28. August 2026
In einem sehr interessanten zweistündigen Gedankenaustausch mit Klaus Kreiling, seinem Sohn Moritz und Sebastian Botha wurden viele unterschiedliche Themen erörtert. Zunächst einmal wurde der Fachkräftemangel, gerade in einer Sonderbranche wie der Spezial-Mischfutterherstellung beleuchtet. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass eine gute Ausbildung immer noch eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn ist. Das stetig wachsende Unternehmen hat sich zu einem renommierten Anbieter von Müslifutter für Pferde und Kälber, Spezialfutter für Rinder, Milchaustauschprodukten und Ferkelfutter entwickelt. Vieles wird im Lizenzauftragsbereich nach den Rezepturen und Wünschen der Kunden produziert.  Insgesamt beschäftigt die Firma Kreiling 64 Mitarbeiter. Großer Wert wird auf die Einhaltung der strengen Qualitäts- und Hygienestandards gelegt. Es werden weltweit Kunden in 30 Exportländern beliefert. Weitere Themen waren natürlich der Bau des neuen Mischfutterwerkes, in dem zukünftig vor allem Milchaustauscher für Kälber und Ferkel produziert werden sollen. Zusätzlich zum neuen Werk investiert die Firma Kreiling in eine Freiland-PV-Anlage mit einer Leistung von 1MWp sowie in einen großen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 2,5 MWp. Der Ausbau der Eigenstromversorgung leistet einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Samtgemeinde Bersenbrück. Vielen Dank für den interessanten Unternehmensbesuch.
25. August 2026
Die beiden Firmen der Familie Anke und Heiko Scheffczyk bilden im Bereich des Transportgewerbes und der Lagerlogistik sämtliche Phasen der Dienstleistungsprozesse ab. Vom Transport der Waren, der Abwicklung von Kundenbestellungen, insbesondere die Warenannahme, Lagerung, der Kommissionierung und Verpackung, sowie der Abwicklung von Zollangelegenheiten bis hin zur kundenorientierten Anlieferung sind sämtliche Verfahrensschritte auf eine hohe Qualitätsstufe ausgerichtet. Aus diesem Grunde drehten sich die Fragen bei unserem Firmenbesuch um die Themen Suche und Ausbildung von qualifizierten Fachkräften, Voraussetzungen für Standorte und Hallen im Bereich der Lagerlogistik.  Vielen Dank an Anke, Heiko und Max für das offene und informative Gespräch.
25. August 2026
Besser kann man die Firma Övermöhle Recycling in wenigen Worten gar nicht zusammenfassen: „EINFACH, SICHER; NACHHALTIG ENTSORGEN“. Vom schnellen Containerdienst bis zum professionellen Gebäudeabbruch. Als regionaler, zertifizierter Betrieb mit der Erfahrung aus mittlerweile drei Generationen stellt die Firma Övermöhle mittlerweile einen der wichtigsten Wertstoffkreislauf- Dienstleister im Landkreis Osnabrück. Die angelieferten Wertstoffe in Form von unterschiedlichsten Baustoffen, Folien, Plastikmüll, Kunststoffen, Grünabfällen, Reifen, Sondermüll und Gefahrstoffabfällen werden zunächst sortiert und dann entsprechend weiterverarbeitet, um einer weiteren Verwertungsstufe zu dienen. Der Wertstoffhof ist alles andere als eine Müllhalde, auf der Abfälle nur gelagert werden, sondern durch seinen weiterverarbeiten-den Charakter ein permanenter Umschlagsort für die Wertstoffkreislaufwirtschaft. In meinem Gespräch mit Meik Övermöhle, der die Firma gemeinsam mit seinem Bruder Chris führt, habe ich noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig ihr Unternehmen für die Nachhaltigkeitsstruktur in unserer Samtgemeinde ist.
24. August 2026
Auf meiner Unternehmenstour durfte ich gemeinsam mit der CDU Eggermühlen beim Reiterhotel Vox zu Gast sein. Hier in Bockraden findet man ein Reiterferienparadies für Kinder, Familien, Vereine und Schulklassen vor. Neben dem Gruppenerlebnis, für die Kinder jeden Alters, der tollen Vollverpflegung stehen den jungen Reiterinnen und Reitern 70 Reitpferde und Ponys zur Auswahl. Außerdem kann man auch sein eigenes Pferd mitbringen. Auch Vereine und Schulklassen sind hier herzlich willkommen. Eine Besonderheit für die Region stellt die Hoteleigene Küche dar, welche vor 10:00 bis 20:00 Uhr geöffnet ist. Nach einem Rundgang, in dem wir auch die neurenovierten Hotelzimmer besichtigen konnten, fand ein angeregter Austausch über aktuelle Themen und Herausforderungen statt. Vielen Dank an Familie Vox für die herzliche Gastfreundschaft und den wirklich spannenden Einblick in einen ganz besonderen Betrieb.
23. August 2026
Unternehmensbesuche mit unserem Bundestagsabgeordneten Lutz Brinkmann Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG Rieste Zuerst waren wir bei der Firma Kotte Landtechnik GmbH & Co. KG. Als führender deutscher Komplettanbieter für Gülle und Transporttechnik wird für jeden Kunden eine individuelle und hochwertige Lösung erarbeitet. Das Produktportfolio reicht vom einfachen Güllewagen über Selbstfahrer bis hin zur Transporttechnik. Dabei werden die Behälter, die Befüll- und Applikationstechnik, sowie die weitere Ausstattung speziell auf die Bedürfnisse der Kunden angepasst. Beim Rundgang durch den Betrieb ergab sich eine ausgesprochen interessante Diskussion mit den beiden Geschäftsführern Dr. Stefan Kotte und Dr. Hendrik Schuchardt zu den Themen Technik bei der Ausbringung von Naturdünger, Fachkräftemangel und wirtschaftliche Einflüsse in der Landwirtschaft. Vielen Dank für den spannenden Einblick in ein innovatives Geschäftsfeld.
22. August 2026
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – ganz besonders in der Samtgemeinde Bersenbrück. Ob im Sportverein, in den Kitas, bei der Feuerwehr oder im Bevölkerungsschutz: Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, entsteht echte Gemeinschaft. Für eine neue Ausgabe von „Talk mit Michael“ habe ich mich mit Tobias Dettmer im Bevölkerungsschutzzentrum der Malteser in Alfhausen getroffen. Tobias kandidiert bei der kommenden Kommunalwahl für den Gemeinderat Ankum sowie den Samtgemeinderat. Zugleich bringt er als stellvertretender Leiter der Einsatzdienste und Zugführer bei den Maltesern fundierte Praxiserfahrung aus dem Rettungs- und Zivilschutz mit. Ehrenamt gibt Kraft und baut Zukunft Warum engagiert man sich neben Beruf, Familie und Freizeit zusätzlich ehrenamtlich und in der Kommunalpolitik? Für Tobias Dettmer liegt die Antwort auf der Hand: Es geht darum, Verantwortung für die eigenen Wurzeln zu übernehmen. „Ich bin in Ankum aufgewachsen und möchte dafür sorgen, dass unsere Orte und unsere Samtgemeinde weiterhin lebenswert und attraktiv bleiben – gerade für junge Menschen und Familien.“ — Tobias Dettmer Ob gute Rahmenbedingungen in Kindertagesstätten und Schulen, ein starkes Vereinsleben oder moderne Angebote für Jugendliche und den Sport: Unsere Region lebt davon, dass wir Voraussetzungen schaffen, unter denen Familien gerne hier leben, arbeiten und aufwachsen. Einsatzkräfte stärken: Gut gerüstet für die Zukunft Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war die Sicherheit und Infrastruktur in unserer Samtgemeinde. Durch seine Arbeit bei den Maltesern weiß Tobias genau, wie wichtig moderne Ausrüstung und klare Strukturen für unsere Rettungs- und Einsatzkräfte sind. Als Samtgemeinde tragen wir die Verantwortung für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb stehen wir klar hinter unseren Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Ziel ist und bleibt eine erstklassige Ausstattung des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes – damit unsere Einsatzkräfte im Ernstfall bestmöglich gewappnet sind. Was uns antreibt: Der Gemeinschaft etwas zurückgeben Ob als Jugendtrainer auf dem Sportplatz oder als Zugführer im Rettungsdienst: Ehrenamt kostet Zeit und Kraft, gibt aber unendlich viel zurück. „Ich habe immer gesagt, dass ich im Ehrenamt tätig sein werde – einfach weil ich der Gemeinschaft das zurückgeben möchte, was sie mir gegeben hat.“ — Michael Wernke Unsere Vereine und Hilfsorganisationen sind nicht einfach selbstverständlich da. Sie existieren, weil Menschen wie Tobias anpacken und mitgestalten. Gemeinsam für unsere Samtgemeinde Am 13. September entscheiden Sie bei der Kommunalwahl über die Zukunft unserer Samtgemeinde Bersenbrück und unserer Mitgliedsgemeinden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Heimat sicher, stark und lebenswert bleibt!
21. August 2026
Mit Thomas Spieker, dem Landratskandidaten der CDU, war ich beim TUS Bersenbrück, um mit dem Vorstand und den Spartenleitern über die Schwierigkeiten im Ehrenamt, aber auch über die infrastrukturellen Probleme vor Ort zu sprechen. Nachdem der Geschäftsführer des TuS Thorsten Marunde-Wehmann uns die Struktur des Vereins vorgestellt hat, kam es zu einer intensiven Diskussion über die Themen Wahrnehmung und Stützung des Ehrenamtes, die integrative Wirkung, insbesondere einzelner Sparten im Verein und die Schwierigkeiten beim Erkennen und Beantragen von Förderkulissen im Vereinssport. Ein Sonderthema stellte der Leiter der Sparte Volleyball, Rolf Sandbrink vor. Hierbei ging es um den Zustand der Sanitäranlagen in der Sporthalle des Gymnasiums Bersenbrück. Nachdem sich alle Beteiligten vor Ort ein Bild vom Status Quo der Umkleidekabinen und der Sanitäranlagen machen konnten, dürfte jedem klar sein, dass der Landkreis diesen Totalsanierungsfall schnellst möglichst angehen muss. Danke an alle Beteiligte, dass die vorgetragenen Themen in einer sehr sachlichen Atmosphäre besprochen werden konnten. 
20. August 2026
Das Kerzenkontor Frerker in Eggermühlen ist ein Fachgeschäft für Qualitätskerzen und Kirchenbedarf.  In dem reichhaltig ausgestatteten Ladengeschäft findet man neben Qualitätskerzen, aller Art und Güte, auch Kerzen für besondere Anlässe, die individuell rein handwerklich gestaltet werden. Natürlich gibt es hier auch echte Bienenwachskerzen zu kaufen. Das Ladengeschäft macht aber nur einen Bruchteil des Umsatzes des Kerzenkontors aus. Der Hauptumsatz wird von der beiden Brüdern Thomas und Markus Frerker durch den Kerzenhandel mit nationalen und internationalen Partnern generiert. Hierzu gehören neben Kirchen und Orden auch Beerdigungsinstitute. Danke, dass ich heute soviel über die Welt der Kerzen von euch erfahren durfte.
19. August 2026
Im dritten Teil meiner Bilanz blicke ich auf wesentliche Meilensteine und Initiativen zurück, die unsere Samtgemeinde in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Jugendförderung nachhaltig stärken. 1. Zentraler Bauhof: Effizient & gut aufgestellt Seit der Einweihung im Juli 2023 bündeln wir die Kräfte der ehemaligen Standorte Ankum, Bersenbrück und Alfhausen an einem zentralen Ort. Ressourcen schonen: Ein gemeinsamer Fuhr- und Maschinenpark spart Geräte, Fahrzeuge und Akkukapazitäten. Flexibler Einsatz: Die Teams arbeiten in Kolonnen zusammen und versorgen alle Ortschaften bedarfsgerecht. Bessere Auslastung: Spezialgeräte wie Arbeitsbühnen werden ganztägig optimal genutzt. 2. Naturschutz-Bildungszentrum Alfsee: Natur erleben & verstehen Nach dem Brand im Oktober 2020 konnten viele Exponate gerettet werden. Heute ist das Zentrum an der Südspitze des Alfsees wieder ein wichtiger Lernort: 6.000 Kinder pro Jahr: Vermittlung von Umweltbewusstsein und dem Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Alltag. Erlebnisausstellung: Themenwelten rund um Vogelwelt, Wasser und die Region – inklusive Seeadler-Flugsimulator per VR-Brille. 3. Sicherheit & Prävention: Handeln, bevor etwas passiert Unsere Samtgemeinde gehört zu den sichersten Regionen: Die Kriminalitätsrate liegt bei knapp 66 % des niedersächsischen Landesdurchschnitts (2025: 6 Tageseinbrüche, 1 Messerangriff). Dennoch investieren wir weiter in Schutz und Aufklärung:  Neues Polizeikommissariat: Wir planen den Bau eines modernen Kommissariats direkt in Bersenbrück. Projekt S.T.O.P. (Stadtteil ohne Partnergewalt): Als einzige ländliche Kommune bilden wir ehrenamtliche Ansprechpartner aus, um häuslicher Gewalt frühzeitig entgegenzuwirken. Aufsuchende Jugendarbeit: Mit dem Road-Mobil suchen unsere Sozialarbeiter Jugendliche an ihren Treffpunkten auf, bieten Beratung beim Berufseinstieg und geben allen Jugendlichen eine Stimme. Gemeinsam packen wir die Herausforderungen unserer Heimat an – für eine lebenswerte und sichere Samtgemeinde Bersenbrück, in der Miteinander und Füreinander an erster Stelle stehen.