Bilanz Teil 1: Starke Investitionen in unsere Kitas und Schulen

8. August 2026

Ich möchte euch in einer kleinen Beitragsreihe mitnehmen und Bilanz ziehen: Was haben wir in der letzten Legislaturperiode alles erreicht, was haben wir gebaut und für unsere Region bewegt?


Den Anfang machen heute zwei Themen, die mir besonders am Herzen liegen: unsere Kitas und Schulen.


Investition in die Zukunft: 27 neue Kita-Gruppen

Frühkindliche Bildung ist die entscheidende Voraussetzung dafür, dass Kinder einen guten Start in die Schule erwischen – und eine starke Schulbildung ist das Fundament für ein erfolgreiches Berufsleben.


  • Kita an der Hase (Bersenbrück): Ein moderner Bau aus nachhaltigen Baustoffen. Ich bin richtig stolz darauf, wie zukunftsfähig und schön diese Einrichtung für unsere Kinder geworden ist.
  • Kita Kunkheide (Ankum): Neben regulären Krippen- und Kitagruppen richten wir hier gezielt eine heilpädagogische sowie eine sprachpädagogische Gruppe ein. Wir haben gelernt, dass das klassische Inklusionskonzept nicht jedem Kind gerecht wird – deshalb setzen wir hier auf maßgeschneiderte Förderung.
  • Kita Wobbe (Alfhausen): Das ehemalige Modegeschäft Wobbe wird zu einer Kita umgebaut. Die Baugenossenschaft des Osnabrücker Landes hat das Gebäude erworben und baut es für uns um, die Gemeinde Alfhausen mietet es anschließend an. Eine kreative und wirtschaftlich sehr gute Lösung!


Vorausschauend investieren: Unsere Schulen

Auch bei unseren Schulen achten wir auf den neuesten energetischen Standard und kluge, nachhaltige Lösungen.


Ein tolles Beispiel ist die Grundschule Bersenbrück: Weil die Schule zu klein wurde, mussten wir einen ganzen Jahrgangszug auslagern. Ein kompletter Neubau hätte rund 3,2 Millionen Euro gekostet. Statt stur neu zu bauen und Flächen zu versiegeln, haben wir nach einer besseren Lösung gesucht – und sie im „Kleinen Campus“ gefunden:

Durch gute Verhandlungen konnten wir im Neubau der Paul-Moor-Schule fünf Klassenräume anmieten. Das Ergebnis: Keine zusätzliche Flächenversiegelung und eine wirtschaftlich äußerst vernünftige Lösung für die gesamte Samtgemeinde.


Im nächsten Teil der Bilanz geht es weiter mit den Gesellschaften der Samtgemeinde bersenbrück – bleibt dran!


Euer Michael

22. August 2026
Das Ehrenamt ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – ganz besonders in der Samtgemeinde Bersenbrück. Ob im Sportverein, in den Kitas, bei der Feuerwehr oder im Bevölkerungsschutz: Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, entsteht echte Gemeinschaft. Für eine neue Ausgabe von „Talk mit Michael“ habe ich mich mit Tobias Dettmer im Bevölkerungsschutzzentrum der Malteser in Alfhausen getroffen. Tobias kandidiert bei der kommenden Kommunalwahl für den Gemeinderat Ankum sowie den Samtgemeinderat. Zugleich bringt er als stellvertretender Leiter der Einsatzdienste und Zugführer bei den Maltesern fundierte Praxiserfahrung aus dem Rettungs- und Zivilschutz mit. Ehrenamt gibt Kraft und baut Zukunft Warum engagiert man sich neben Beruf, Familie und Freizeit zusätzlich ehrenamtlich und in der Kommunalpolitik? Für Tobias Dettmer liegt die Antwort auf der Hand: Es geht darum, Verantwortung für die eigenen Wurzeln zu übernehmen. „Ich bin in Ankum aufgewachsen und möchte dafür sorgen, dass unsere Orte und unsere Samtgemeinde weiterhin lebenswert und attraktiv bleiben – gerade für junge Menschen und Familien.“ — Tobias Dettmer Ob gute Rahmenbedingungen in Kindertagesstätten und Schulen, ein starkes Vereinsleben oder moderne Angebote für Jugendliche und den Sport: Unsere Region lebt davon, dass wir Voraussetzungen schaffen, unter denen Familien gerne hier leben, arbeiten und aufwachsen. Einsatzkräfte stärken: Gut gerüstet für die Zukunft Ein zentrales Thema unseres Gesprächs war die Sicherheit und Infrastruktur in unserer Samtgemeinde. Durch seine Arbeit bei den Maltesern weiß Tobias genau, wie wichtig moderne Ausrüstung und klare Strukturen für unsere Rettungs- und Einsatzkräfte sind. Als Samtgemeinde tragen wir die Verantwortung für den Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger. Deshalb stehen wir klar hinter unseren Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen. Ziel ist und bleibt eine erstklassige Ausstattung des Katastrophen- und Bevölkerungsschutzes – damit unsere Einsatzkräfte im Ernstfall bestmöglich gewappnet sind. Was uns antreibt: Der Gemeinschaft etwas zurückgeben Ob als Jugendtrainer auf dem Sportplatz oder als Zugführer im Rettungsdienst: Ehrenamt kostet Zeit und Kraft, gibt aber unendlich viel zurück. „Ich habe immer gesagt, dass ich im Ehrenamt tätig sein werde – einfach weil ich der Gemeinschaft das zurückgeben möchte, was sie mir gegeben hat.“ — Michael Wernke Unsere Vereine und Hilfsorganisationen sind nicht einfach selbstverständlich da. Sie existieren, weil Menschen wie Tobias anpacken und mitgestalten. Gemeinsam für unsere Samtgemeinde Am 13. September entscheiden Sie bei der Kommunalwahl über die Zukunft unserer Samtgemeinde Bersenbrück und unserer Mitgliedsgemeinden. Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, dass unsere Heimat sicher, stark und lebenswert bleibt!
21. August 2026
Mit Thomas Spieker, dem Landratskandidaten der CDU, war ich beim TUS Bersenbrück, um mit dem Vorstand und den Spartenleitern über die Schwierigkeiten im Ehrenamt, aber auch über die infrastrukturellen Probleme vor Ort zu sprechen. Nachdem der Geschäftsführer des TuS Thorsten Marunde-Wehmann uns die Struktur des Vereins vorgestellt hat, kam es zu einer intensiven Diskussion über die Themen Wahrnehmung und Stützung des Ehrenamtes, die integrative Wirkung, insbesondere einzelner Sparten im Verein und die Schwierigkeiten beim Erkennen und Beantragen von Förderkulissen im Vereinssport. Ein Sonderthema stellte der Leiter der Sparte Volleyball, Rolf Sandbrink vor. Hierbei ging es um den Zustand der Sanitäranlagen in der Sporthalle des Gymnasiums Bersenbrück. Nachdem sich alle Beteiligten vor Ort ein Bild vom Status Quo der Umkleidekabinen und der Sanitäranlagen machen konnten, dürfte jedem klar sein, dass der Landkreis diesen Totalsanierungsfall schnellst möglichst angehen muss. Danke an alle Beteiligte, dass die vorgetragenen Themen in einer sehr sachlichen Atmosphäre besprochen werden konnten. 
20. August 2026
Das Kerzenkontor Frerker in Eggermühlen ist ein Fachgeschäft für Qualitätskerzen und Kirchenbedarf.  In dem reichhaltig ausgestatteten Ladengeschäft findet man neben Qualitätskerzen, aller Art und Güte, auch Kerzen für besondere Anlässe, die individuell rein handwerklich gestaltet werden. Natürlich gibt es hier auch echte Bienenwachskerzen zu kaufen. Das Ladengeschäft macht aber nur einen Bruchteil des Umsatzes des Kerzenkontors aus. Der Hauptumsatz wird von der beiden Brüdern Thomas und Markus Frerker durch den Kerzenhandel mit nationalen und internationalen Partnern generiert. Hierzu gehören neben Kirchen und Orden auch Beerdigungsinstitute. Danke, dass ich heute soviel über die Welt der Kerzen von euch erfahren durfte.
19. August 2026
Im dritten Teil meiner Bilanz blicke ich auf wesentliche Meilensteine und Initiativen zurück, die unsere Samtgemeinde in den Bereichen Infrastruktur, Bildung, Sicherheit und Jugendförderung nachhaltig stärken. 1. Zentraler Bauhof: Effizient & gut aufgestellt Seit der Einweihung im Juli 2023 bündeln wir die Kräfte der ehemaligen Standorte Ankum, Bersenbrück und Alfhausen an einem zentralen Ort. Ressourcen schonen: Ein gemeinsamer Fuhr- und Maschinenpark spart Geräte, Fahrzeuge und Akkukapazitäten. Flexibler Einsatz: Die Teams arbeiten in Kolonnen zusammen und versorgen alle Ortschaften bedarfsgerecht. Bessere Auslastung: Spezialgeräte wie Arbeitsbühnen werden ganztägig optimal genutzt. 2. Naturschutz-Bildungszentrum Alfsee: Natur erleben & verstehen Nach dem Brand im Oktober 2020 konnten viele Exponate gerettet werden. Heute ist das Zentrum an der Südspitze des Alfsees wieder ein wichtiger Lernort: 6.000 Kinder pro Jahr: Vermittlung von Umweltbewusstsein und dem Zusammenspiel von Natur, Landwirtschaft und Alltag. Erlebnisausstellung: Themenwelten rund um Vogelwelt, Wasser und die Region – inklusive Seeadler-Flugsimulator per VR-Brille. 3. Sicherheit & Prävention: Handeln, bevor etwas passiert Unsere Samtgemeinde gehört zu den sichersten Regionen: Die Kriminalitätsrate liegt bei knapp 66 % des niedersächsischen Landesdurchschnitts (2025: 6 Tageseinbrüche, 1 Messerangriff). Dennoch investieren wir weiter in Schutz und Aufklärung:  Neues Polizeikommissariat: Wir planen den Bau eines modernen Kommissariats direkt in Bersenbrück. Projekt S.T.O.P. (Stadtteil ohne Partnergewalt): Als einzige ländliche Kommune bilden wir ehrenamtliche Ansprechpartner aus, um häuslicher Gewalt frühzeitig entgegenzuwirken. Aufsuchende Jugendarbeit: Mit dem Road-Mobil suchen unsere Sozialarbeiter Jugendliche an ihren Treffpunkten auf, bieten Beratung beim Berufseinstieg und geben allen Jugendlichen eine Stimme. Gemeinsam packen wir die Herausforderungen unserer Heimat an – für eine lebenswerte und sichere Samtgemeinde Bersenbrück, in der Miteinander und Füreinander an erster Stelle stehen.
17. August 2026
Wir wurden von Sebastian Bremer, Vorstandsmitglied der BGLO, am neuen Betriebsstandort der Unternehmensgruppe empfangen. Diese ist in verschiedene Betriebszweige aufgeteilt, die aber untereinander vernetzt sind. Der Neubau von Wohnungen zur Eigen- und Fremdnutzung ist momentan aufgrund der hohen Bau- und Finanzierungskosten eher in den Hintergrund getreten. Dagegen tritt die Baugenossenschaft heute umso mehr als Generalunternehmer für den Bau von Rettungswachen auf. Neben der klassischen Wohnungsvermietung und -verwaltung ist sie auch als Immobilienmakler tätig. Der vielfältig aufgestellte Handwerks-Meisterbetrieb, sowie der hauseigene Wärmemessdienst, der auch als Dienstleister fungiert, runden das Portfolio der Unternehmensgruppe ab. Mit Sebastian wurden vielfältige Fragestellungen rund um die Themen Ausbildung, Fachkräftemangel, Baupreise und Kita Wobbe diskutiert. Vielen Dank, dass wir da sein durften.
15. August 2026
Willkommen zum zweiten Teil meiner Bilanz. Heute geht es um unsere kommunalen Gesellschaften. Sie arbeiten oft im Hintergrund, sichern aber täglich die Lebensqualität und Infrastruktur in unserer Samtgemeinde. HaseEnergie: Strom, Wärme & Badespaß Die HaseEnergie wurde neu ausgerichtet: Unrentable Bereiche wurden gestrichen, stattdessen setzen wir auf Beteiligungen an regionalen Windparks und am Gasnetz. Darüber hinaus verwaltet die HaseEnergie unsere OHASE Bäder: OHASE - Das Freibad Bersenbrück: Umfassend saniert und modernisiert. OHASE - Das Hallenbad Ankum: Ein moderner Neubau für die ganze Region. Unsere Kinder müssen schwimmen lernen – dafür haben wir ideale Bedingungen geschaffen. HaseWohnbau: Bezahlbarer Wohnraum Heute verwalten wir einen verlässlichen Bestand an Wohnungen. Sogar anspruchsvolle Sorgenkinder wie das bekannte Objekt an der Aslager Straße in Ankum konnten wir sanieren und zukunftsfähig aufstellen. Alfsee GmbH: Attraktivität & Auszeichnungen Trotz der schweren Zeiten während der Pandemie haben wir durchgehalten und den Standort nachhaltig gestärkt: Gastronomie: Das Restaurant „Feingeist“ wurde mit einem frischen Konzept neu belebt. Infrastruktur: Durch ein neues Sanitärgebäude sichern wir höchste Qualität und zählen laut ADAC weiterhin zu den absolut führenden Campingplätzen in Europa. Ankum-Bersenbrücker Eisenbahn (ABE) Unsere ABE sichert die Schieneninfrastruktur im Nahverkehr und nimmt eine zentrale Schlüsselrolle ein, wenn es um die Mobilität der Zukunft im Nordkreis geht. Ob Schwimmbäder, Wohnungsbau, Tourismus oder Nahverkehr: Unsere kommunalen Gesellschaften schaffen echte Lebensqualität – nah an den Menschen und mit wirtschaftlicher Vernunft. Euer Michael
13. August 2026
In der Autowerkstatt von Roger Wegener in Kettenkamp kann man Autos aller Marken und Antriebstypen warten und reparieren lassen. Ebenso können fast täglich TÜV-Abnahmen durchgeführt werden. In unserem sehr interessanten Gespräch waren neben den Autos, auch Fachkräftegewinnung, Bürokratiehindernisse, aber auch die anstehende Komplettsanierung der Hauptstraße wichtige Themen. Für Heike und Roger Wegener, die die Werkstatt gemeinsam führen, ist der Umstand, dass ihr Sohn Matthias im elterlichen Betrieb Kfz-Mechatroniker lernt, sicherlich ein besonderes Highlight.  Danke, dass wir euch einmal besuchen durften.
12. August 2026
Ankums Bürgermeister Klaus Menke und ich waren beim Vorstand des SV Quitt Ankum, um aktuelle Fragen rund um das Vereinsgelände, das Vereinsheim, die Turnhalle an der August Benninghaus Schule und den neuen Multicourt zu erörtern. Dabei ging es auch um die beiden durch Leader geförderten Maßnahmen (Neubau des Parkplatzes und Renovierung des Vereinsheimes), sowie die Rekrutierung und Förderung des Ehrenamts als Grundlage eines jeden Vereins. Auch im Namen von Klaus darf ich mich für das gute und konstruktive Gespräch bedanken.
10. August 2026
Zusammen mit Eggermühlens Bürgermeister Markus Frerker war ich auf dem Hof Künne in Eggermühlen, einem der innovativsten landwirtschaftlichen Betriebe in unserer Region, zum Unternehmensbesuch. Im Bereich des Ackerbaus liegt der Schwerpunkt auf dem Anbau von Kartoffen, Getreide und Zwiebel. Es werden aber auch verschiedene Ölsaaten angebaut, wie z. B. Raps, Hanf oder Sonnenblumenkerne, die durch die Familie Künne dann selbst verarbeitet und zu hochwertigen Speise- und Würzölen, Pestos und anderen Zutaten für die regionale Küche, den Einzelhandel, aber auch die heimische Gastronomie, veredelt werden. Als besonderes Anbauprojekt hat uns Stefan Künne dann noch seine Sonderkultur an Paulownia-Bäumen vorgestellt. Ein außerordentlich schnell wachsendes Gehölz, welches sich, wegen seiner vielen Sondereigenschaften, sehr gut als leichtes Bauholz eignet. Im Bereich der Tierhaltung stehen sowohl die Schweinezucht, als auch der Mastbetrieb im Mittelpunkt. So hat Stefan Künne mehrere Stufen in der Wertschöpfungskette Schwein in eigenen Händen. Die hofeigene Pyrolyseanlage vervollständigt das Konzept der Familie Künne von moderner Landwirtschaft. Die damit einhergehende Digitalisierung des Betriebes setzt die Klammer um die vielfältigen Aktivitäten. Vielen für den spannenden Einblick.
7. August 2026
Sie gehören zu den Top 5 Unternehmen in unserer Region. Die Wurst Stahlbau GmbH steht als familiengeführter Mittelständler mit seinen mehr als 280 Mitarbeitern für Qualität, Verlässlichkeit und Innovation im Stahlbau. Das Unternehmensportfolio reicht von der Bedarfsanalyse und Projektentwicklung über Fertigung, Montage und Vertrieb bis hin zum Schlüsselfertigbau. Innovative Lösungen wie die Antarktis-Forschungsstation Neumayer III oder Hubschrauberlandeplätze auf Krankenhäusern werden unter Ausnutzung sämtlicher Wertschöpfungsphasen im Hause Wurst entwickelt und gebaut. Im Gespräch mit Thomas und Michael Wurst wurde neben der allgemeinen Auftragslage insbesondere auch das Thema Ausbildung und Fachkräftebindung erörtert. Darüber hinaus wurde mir wieder einmal deutlich, wie viel Wert die Firma Wurst auf das Thema Nachhaltigkeit legt. Hier lassen sich als praktizierte Beispiele die Photovoltaikcarports für Parkplätze oder die systematische Fassadenbegrünung nennen. Es ist schön zu sehen, dass in diesem Unternehmen Werte geschaffen und gelebt werden, von denen die Mitarbeiter, die Kunden, aber auch die Umwelt profitieren. Danke für euren Weitblick und euren Mut!