12 neue Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren für die Samtgemeinde

2. Juni 2026

Engagement für unsere Heimat: 12 neue Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren für die Samtgemeinde!


Ein starkes Dorf lebt von den Menschen, die es mitgestalten. Umso mehr freue ich mich, heute ein echtes Highlight für unsere lokale Gemeinschaft teilen zu können: Der Abschlusslehrgang zur Zertifizierung der neuen Dorfmoderatorinnen und Dorfmoderatoren ist erfolgreich beendet!


Ab sofort wird unsere Samtgemeinde durch 12 frisch zertifizierte und hochmotivierte Bürgerinnen und Bürger bereichert, die sich aktiv für eine starke, lebendige und zukunftsorientierte Dorfgemeinschaft einsetzen wollen.


Was machen Dorfmoderatorinnen und -moderatoren?

Sie sind die wichtigen Bindeglieder in unseren Orten. Sie hören zu, bringen Menschen zusammen, stoßen Projekte an und moderieren dort, wo Ideen für die Gemeinschaft entstehen. Kurz gesagt: Sie sorgen dafür, dass unser Dorfleben noch lebenswerter wird.


Ich freue mich sehr, dass wir so viele engagierte Menschen in unserer Mitte haben, die Herzblut und Zeit investieren, um sich für eine gute Dorfgemeinschaft stark zu machen. Ein riesiges Dankeschön für diesen großartigen Einsatz!“ — Michael Wernke

Eindruck aus dem Lehrgang

4. September 2026
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Wenn es um unsere Zukunft geht, ist der gesellschaftliche Zusammenhalt für mich das absolute Fundament. Wir müssen Nachbarschaften stärken, das Ehrenamt fördern und unsere Vereine unterstützen.  Wir brauchen ein Auge für alle – und genau dafür stehe ich.
3. September 2026
Die Firma Rasche und Weßler GmbH ist den meisten Bürgern in der Samtgemeinde als Betreiber des Fernwärmenetzes in Alfhausen bekannt. Nach dem verheerenden Brandereignis vor ca. zweieinhalb Jahren konnten wir uns heute im Neubau der Firma über den Betrieb der Blockheizkraftwerke zur Erzeugung von Strom und Wärme informieren. Betriebsinhaber Ralf Weßler zeigte uns bei einem Rundgang durch die Anlage verschiedene Erweiterungspotenziale für eine noch effektivere Erzeugung der beiden vorgenannten Energiekomponenten. Dabei wurden auch zukünftige Ausbau-stufen besprochen. Schwerpunkt der Rasche und Weßler GmbH ist aber das Energiemanagement, die Automatisierungstechnik, die Fernwirktechnik (das Überwachen, Steuern und Messen von räumlich weit entfernten Anlagen von einer zentralen Leitstelle) und die Fernwartung insbesondere auch im Bereich der Windenergie. Die Firma ist ein Hidden Champion im Bereich der Elektro-, Automatisierungs- und Verfahrenstechnik. Die von Rasche und Weßler gebauten Elemente der Mess- und Regeltechnik sind im Zusammenhang mit der Mittelspannungskompetenz und -zertifizierung, der von mir bereits in der letzten Woche vorgestellten Firma Z und H Energiesysteme, an der Ralf Weßler ebenfalls beteiligt ist, entscheidende Komponenten für das Gelingen der Energiewende. Wir können als Samtgemeinde Bersenbrück stolz sein, dass diese beiden Firmen, ebenso wie die Firmen von Johannes Hinkamp bei uns ansässig sind.
2. September 2026
Zu Besuch bei Alpenwuff in Ankum  Solche Geschichten schreibt nur das wahre Leben. Weil ihr Hund Calu dauernd Bauchschmerzen hatte, suchten die Geschwister Lea und Justus Reich das richtige Futter für ihn. Da es dieses so nicht zu kaufen gab, mischten sie es selbst – insbesondere aus kaltgepressten Zutaten. Die Geschäftsidee war geboren. Seit dem Jahr 2022 gibt es Alpenwuff in Ankum. Das Unternehmen verkauft sein Futter in unterschiedlichen Gebinden ausschließlich im Onlinehandel. Viele Kunden werden über Hundeschulen auf das Futter aufmerksam. Die Wachstumsraten der letzten Jahre lagen durchgehend im zweistelligen Bereich, sodass nunmehr die alte Stürenberg-Halle am Bahnhof zum neuen Domizil der jungen Firma wurde. Hier ist auch der Bau einer eigenen Kaltpressanlage geplant. Justus, vielen Dank für den spannenden Einblick in eure noch sehr junge und sehr erfolgreiche Firmengeschichte!
1. September 2026
Kultur auf dem Land lebt von Menschen, die mit Herzblut vorangehen, Ideen anpacken und andere mitreißen. Einer dieser prägenden Köpfe ist Dieter Schlüwe: Arrangeur, Dirigent und Organisator. Ich habe Dieter in den Räumlichkeiten der neuen Musikschule in Bersenbrück besucht, um über seine aktuellen Pläne, die Nachwuchsförderung und das anstehende Großevent „Beat meets Brass“ zu sprechen. Eine neue Heimat für musikalische Talente Mit dem Start der „Mattocks Music School“ setzt Dieter Schlüwe seit dem 1. März neue Impulse in Bersenbrück. Dabei geht es ihm nicht um Konkurrenz zu bestehenden Kreisangeboten, sondern um eine gezielte, praxisnahe Ergänzung. Ein zentrales Anliegen ist der Übergang nach der Schulzeit: Am Gymnasium Bersenbrück und der Region wird in Ensembles und Big Bands hervorragende musikalische Nachwuchsarbeit geleistet. Doch sobald das Abitur in der Tasche ist, fallen viele junge Musikerinnen und Musiker in ein Loch, weil feste Anschlüsse und Ensembles vor Ort fehlen. Hier schafft Dieter neue Anlaufpunkte, um Jugendliche gezielt zusammenzubringen, eigene Bands zu formen und das kreative Potenzial in unserer Region zu halten. Musizieren kennt keine Altersgrenze Dass Musik generationenübergreifend verbindet, zeigt sich im Schulalltag ganz praktisch: Neben dem musikalischen Nachwuchs finden auch immer mehr Erwachsene und Senioren den Weg ans Instrument. Ob mit 60 oder 65 Jahren noch Klavier oder Gitarre gelernt wird, spielt keine Rolle – entscheidend ist die Freude am eigenen Tun und an der Gemeinschaft. Vorfreude auf „Beat meets Brass“ am 18. September Damit Projekte dieser Größenordnung gelingen, braucht es verlässliche Partnerschaften. Ein großer Dank gilt der Firma Wiegmann, die mit der Bereitstellung von Räumlichkeiten die unverzichtbare Basis für Proben und Musikunterricht geschaffen hat. Denn erst feste Probenräume und das entsprechende Equipment ermöglichen professionelle Nachwuchsarbeit. Gleichzeitig braucht Kultur auf dem Land die volle Unterstützung der Kommunen und der Politik. Veranstaltungen wie „Beat meets Brass“ sind ein Gewinn für die gesamte Samtgemeinde und darüber hinaus. Ich danke Dieter Schlüwe herzlich für den offenen Austausch und wünsche ihm und allen Mitwirkenden am 18. September bei „Beat meets Brass“ einen vollen Erfolg und begeisterte Gäste.
31. August 2026
Was früher klassisch mit einer Zimmerei verbunden wurde, beschreibt das Leistungsspektrum der Zimmerei van Eysden heute längst nicht mehr vollständig. Neben klassischen Zimmererarbeiten reicht das Angebot bis hin zur Umsetzung kompletter Häuser und anspruchsvoller Holzbauprojekte. Bei meinem Besuch gemeinsam mit Lars Wendt, Bürgermeisterkandidat der CDU Rieste, und René Hurrelbrink konnte uns Tony van Eysden einen interessanten Einblick in den Betrieb und die heutigen Arbeitsabläufe geben. Besonders beeindruckend ist dabei, wie moderne Technik und traditionelles Handwerk inzwischen zusammenspielen. Mit der modernen Abbundanlage können zahlreiche Arbeitsschritte bereits im Betrieb hochpräzise vorbereitet werden, bevor die Bauteile auf die Baustelle gehen. Im Gespräch wurde aber auch deutlich, dass moderne Technik allein nicht reicht. Qualifizierte Mitarbeiter und insbesondere gut ausgebildete Fachkräfte bleiben für einen solchen Handwerksbetrieb entscheidend. Der Fachkräftemangel ist deshalb auch hier ein wichtiges Thema. Betriebe wie die Zimmerei van Eysden zeigen, wie viel Know-how, Investitionsbereitschaft und unternehmerisches Engagement wir direkt vor Ort haben. Für unsere Gemeinde und die gesamte Samtgemeinde sind solche mittelständischen Unternehmen ein wichtiger Standortfaktor.  Vielen Dank an Tony van Eysden für den offenen Austausch und die interessanten Einblicke in den Betrieb.
30. August 2026
Zusammen mit Kettenkamps Bürgermeister Reinhard Wilke habe ich mich bei der Firma Lüdecke in Kettenkamp über deren aktuellen Produkt- und Dienstleistungsbereich erkundigt. Die Transport- und Schüttgutlogistik zeichnet sich nicht nur durch ein hohes Fachwissen bezüglich der zu transportierenden Stoffe, sondern auch durch ein erstklassiges Logistikmanagement aus. Gerade im Bereich der gefährlichen Abfalltransporte, wie beim Bodenaushub, Straßenaufbruch, Bauschutt oder Baustellenabfällen besitzt die Firma Abfalltransportgenehmigungen jeglicher Art einschließlich des erforderlichen Fach- und Sachkundenachweises. Ein sehr wichtiger Bereich ist die Herstellung von mineralischen Ersatzbaustoffen. Diese EOS Gesteinskörnungen stellen eine hochwertige Alternative zu natürlichen Gesteins-körnungen dar. Sie sind besonders geeignet als Frostschutz- und Schottertragschicht für stark belastete Flächen und Straßen. So wird ein in der Stahlindustrie anfallendes Nebenprodukt veredelt und einer neuen Verwendung zugeführt. Noch in diesem Monat wird die neue Bodenaufbereitungsanlage in Betrieb genommen. Hier kann demnächst Bodenaushub angeliefert werden, welcher dann entsprechend aufgearbeitet wird, um ihn in verschiedenen Bereichen wieder einbaufähig zu machen. Ebenfalls ein wichtiger Schritt in Sachen Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit. Vielen Dank für die interessante Einblicke und unsere rege Diskussion.
29. August 2026
Gemeinsam mit Lars Wendt habe ich die Gärtnerei vor dem Berge in Rieste besucht. Geschäftsführer Holger vor dem Berge gab uns bei einem Rundgang einen interessanten Einblick in den Betrieb und die aktuellen Herausforderungen.  Was 1947 mit einem gerade einmal 8 × 15 Meter großen Gewächshaus begann, ist heute ein Betrieb mit 32 Beschäftigten und großen Produktions- und Verkaufsflächen. Dabei hat sich auch im Gartenbau technisch viel verändert. Die einzelnen Bereiche der Gewächshäuser können heute digital und teilweise per App gesteuert werden. Gleichzeitig bleibt insbesondere der hohe Energiebedarf eine große Herausforderung für den Betrieb. Beeindruckt hat mich auch, dass bei vor dem Berge Inklusion ganz selbstverständlich im betrieblichen Alltag gelebt wird. Das zeigt, wie Teilhabe auch auf dem ersten Arbeitsmarkt funktionieren kann. Die Gärtnerei ist über viele Jahrzehnte gewachsen und heute ein fester Bestandteil des Wirtschaftsstandortes Rieste. Gerade solche familiengeführten Betriebe zeigen, wie wichtig gute Rahmenbedingungen für unsere heimische Wirtschaft sind. Vielen Dank an Holger vor dem Berge für die Führung, die offenen Worte und den interessanten Austausch!
28. August 2026
In einem sehr interessanten zweistündigen Gedankenaustausch mit Klaus Kreiling, seinem Sohn Moritz und Sebastian Botha wurden viele unterschiedliche Themen erörtert. Zunächst einmal wurde der Fachkräftemangel, gerade in einer Sonderbranche wie der Spezial-Mischfutterherstellung beleuchtet. Alle Anwesenden waren sich darin einig, dass eine gute Ausbildung immer noch eine gute Voraussetzung für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn ist. Das stetig wachsende Unternehmen hat sich zu einem renommierten Anbieter von Müslifutter für Pferde und Kälber, Spezialfutter für Rinder, Milchaustauschprodukten und Ferkelfutter entwickelt. Vieles wird im Lizenzauftragsbereich nach den Rezepturen und Wünschen der Kunden produziert.  Insgesamt beschäftigt die Firma Kreiling 64 Mitarbeiter. Großer Wert wird auf die Einhaltung der strengen Qualitäts- und Hygienestandards gelegt. Es werden weltweit Kunden in 30 Exportländern beliefert. Weitere Themen waren natürlich der Bau des neuen Mischfutterwerkes, in dem zukünftig vor allem Milchaustauscher für Kälber und Ferkel produziert werden sollen. Zusätzlich zum neuen Werk investiert die Firma Kreiling in eine Freiland-PV-Anlage mit einer Leistung von 1MWp sowie in einen großen Batteriespeicher mit einer Kapazität von 2,5 MWp. Der Ausbau der Eigenstromversorgung leistet einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit in der Samtgemeinde Bersenbrück. Vielen Dank für den interessanten Unternehmensbesuch.
27. August 2026
Im vierten Teil unserer Bilanz werfen wir einen Blick auf unser saniertes Rathaus. Das Gebäude erstrahlt nicht nur in neuem Glanz, sondern wurde grundlegend modernisiert, um eine effiziente, zukunftsfähige und bürgernahe Verwaltung zu ermöglichen. Ein Highlight ist der neu gestaltete Franz-Hecker-Saal. Mit neuem Eichenboden, frischem Putz, einem repräsentativen Konferenztisch und moderner Videokonferenztechnik ist er der perfekte Ort für Ratssitzungen und stilvolle Trauungen (inklusive Zuschaltung von Angehörigen aus aller Welt). Neben den bekannten Werken ergänzt nun auch das Gemälde „Herbst“ als Dauerleihgabe des Klostermuseums unsere Franz-Hecker-Sammlung. Moderne Arbeitswelten & Projektarbeit Im Dachgeschoss sind aus früheren ungedämmten Kleinbüros moderne Projektarbeitsplätze mit höhenverstellbaren Schreibtischen und Konferenztechnik entstanden. Damit stellen wir die Verwaltung schrittweise auf interdisziplinäre Projektarbeit um: Bei zentralen Aufgaben – wie etwa einem Kindergartenbau – arbeiten Fachdienste von Beginn an gemeinsam an einem Tisch und halten Fortschritte digital fest. Mit dem Sozialraum „Hohe Hase“ haben wir einen zentralen Begegnungsort für Mitarbeitende geschaffen. Zudem stehen flexible Arbeitsplätze für Kolleginnen und Kollegen aus Außenstellen bereit.  Die Sanierung des Rathauses war mehr als eine bauliche Maßnahme. Sie ist ein Investition in die Zukunft unserer Gemeinde: Wir arbeiten heute schneller, effektiver und zielgerichteter – und sind vor allem mit besten Serviceangeboten für Sie da!
25. August 2026
Die beiden Firmen der Familie Anke und Heiko Scheffczyk bilden im Bereich des Transportgewerbes und der Lagerlogistik sämtliche Phasen der Dienstleistungsprozesse ab. Vom Transport der Waren, der Abwicklung von Kundenbestellungen, insbesondere die Warenannahme, Lagerung, der Kommissionierung und Verpackung, sowie der Abwicklung von Zollangelegenheiten bis hin zur kundenorientierten Anlieferung sind sämtliche Verfahrensschritte auf eine hohe Qualitätsstufe ausgerichtet. Aus diesem Grunde drehten sich die Fragen bei unserem Firmenbesuch um die Themen Suche und Ausbildung von qualifizierten Fachkräften, Voraussetzungen für Standorte und Hallen im Bereich der Lagerlogistik.  Vielen Dank an Anke, Heiko und Max für das offene und informative Gespräch.